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"Gottes Himmel ist um uns, mit uns, bei uns!"

Familiengottesdienst im Grünen mit Einführung des Pfarrgemeinderats

 

Fotos: Keil, Hofmann

Bei strahlendem Sonnenschein trafen sich Gläubige der drei Pfarreien St. Albertus Magnus, Maria am Hauch und St. Walburga am Fest Christi Himmelfahrt zum "Familiengottesdienst im Grünen".

 

Schauplatz dieses besonderen Gottesdienstes ist seit rund zehn Jahren die geografische Mitte zwischen den drei Pfarreien, der Steiner Rednitzgrund. 

 

Kaplan Christof Sommer stand der Eucharistie vor. Der Posaunenchor der evangelischen Nikodemuskirche Röthenbach lud die Gottesdienstgemeinde zum Singen ein. Die Firmlinge hatten schon am frühen Vormittag die Bierbänke und das Altar-Zelt aufgebaut. 

 

Die Kinder des Familiengottesdienst-Teams von St. Albertus Magnus räumten in ihrem Anspiel falsche Vorstellungen von der "Himmelfahrt" aus: "Mit einer Rakete ist Jesus nicht hochgefahren!" - "Wir wissen doch, dass die Erde rund ist; eine Kugel im Weltall - da gibt es keinen Himmel oben!" Stattdessen wiesen sie auf die schon im Alten Testament gebrauchte Bildrede von der "Wolke" hin: "Die Menschen meinen damit: Gott ist bei uns, auch wenn wir ihn nicht sehen!" und umschrieben das Festgeheimnis so: "Gottes Himmel ist um uns, mit uns, bei uns!" - Die Fürbitten waren an weiße Luftballons gebunden, die die Kinder anschließend als "Wolke" zum Himmel steigen ließen.   

 

Am Ende des Gottesdienstes rief Pfarrer Tobias Scholz die Mitglieder des Pfarrgemeinderats auf und stellte sie und ihre Arbeit unter den Segen Gottes. 

 

Von: Irene Keil


 

Walburga, Willibald und die römischen Legionäre:

Kommunionkinder erkunden das Altmühltal

 

Fotos: Keil, Stader, Redel

In und um unsere Bischofsstadt Eichstätt gibt es viel zu entdecken - das erfuhren 40 Kommunionkinder aus den drei Pfarreien unseres Pastoralraums und ihre Begleiter*innen bei ihrem Ausflug ins Altmühltal am 9. Mai 2018.

 

Die erste Station war das Kloster St. Walburg, wo Kaplan Christof Sommer in der prächtigen Kirche einen Gottesdienst mit den Kindern feierte. (Pfarrer Scholz wurde nach dem letzten Ton des Schlusslieds hoch oben im Fenster der Orgelempore entdeckt.)

 

Die Benediktinerinnen Sr. Martina und Sr. Walburga - letztere hieß wahrhaftig so und beide waren gekleidet wie die Hl. Walburga auf dem Altarbild! - führten die Kinder und Erwachsenen ans Grab der Bistumspatronin und erzählten auch von ihrem Leben im Kloster.

 

Ein Einkauf im Klosterladen durfte nicht fehlen - manche Kommunionkinder erwarben sogar Weihrauchkörner und ein Weihrauchfass, in dessen Benutzung Pastoralpraktikant Sebastian Braun die Buben einwies. 

 

Das Mittagessen nahm die große Gruppe im Jugendhaus Pfünz ein; dort gab es anschließend verschiedene Freizeitangebote.

 

Wer mochte, konnte mit Gemeindereferentin Irene Keil zum Römerkastell hinaufsteigen und dort Spannendes über die römischen Legionäre erfahren, die in den 1. Jahrhunderten nach Christus hier die Grenze - den Limes - nach Germanien sicherten.

 

Andere blieben im Schlosspark und vergnügten sich unter Anleitung von Gemeindereferentin Maria Asbach bei Freiluft-Aktivitäten oder spielten Fußball.

 

Wieder zurück in Eichstätt, erkundeten sie mit detektivischem Blick zehn besondere Orte im Dom (z.B. die Statue des Hl. Willibald, den Pappenheimer Altar, die große Orgel) und feierten am Grab des Hl. Willibald eine kleine Andacht. 

 

Von: Irene Keil

 


 

Mitglieder des "Forum Zukunft"

 

 

Die derzeit 20 Mitglieder des "Forum Zukunft" wollen mithelfen, ein Profil für den Pastoralraum zu entwickeln, indem sie - immer in Rückbindung an die Menschen in ihrer Pfarrei – nachspüren, was das Besondere jeder der drei Pfarreien ausmacht, was an Positivem, an Lebendigkeit und Glauben in den Pastoralraum eingebracht wird und ihm sein unverwechselbares Gesicht gibt.

Beim Treffen am 17. Oktober regten die beiden Berater an: „Stellen Sie sich vor, Sie sollten ein Buch über Ihre Pfarrei schreiben! Was würde im Klappentext stehen? Welchen Titel würden Sie dem Buch geben?“ (Das Foto zeigt den 1. Versuch der Haucher.)

            

                                         

 

Schreiben Sie doch mit an diesem "Pfarrei-Buch!" - Ab Ende November finden Sie in den drei Kirchen unseres Pastoralraums große Plakate mit der Aufschrift: „Was ist das Besondere in unserer Pfarrei?“ Wir sind Ihnen dankbar, wenn Sie Ihren Eindruck, Ihre Beobachtung, Ihre Erfahrung dort notieren!

Oder sprechen Sie einfach jemanden aus dem „Forum Zukunft“ an: Johanna Eberhardt, Anette Herrmann-Schmidt, Birgit und Klaus Schellberg, Werner Süßmann (alle St. Albertus Magnus); Markus Horbelt, Thomas Knecht, Michael Schwarz, Sven Seeger (alle Maria am Hauch); Birgit Frauenreuther, Andreas Hofmann, Jürgen Karg, Gabi Manz, Laura und Rita Schalay, Anja Slavik (alle St. Walburga); Pfarrer Tobias Scholz, Kaplan Christof Sommer, GR Matthias Bögl, GR Irene Keil (Pastoralteam).

Ihre Beiträge fließen auf jeden Fall in die weitere Arbeit des „Forum Zukunft“ ein!

                          

Text: Anette Herrmann-Schmidt/Irene Keil
Fotos: Matthias Blaha/Markus Horbelt

 


„Ade, Steuerungsgruppe!“ - „Alles Gute, Forum Zukunft!“

Arbeitsgruppe für Prozessbegleitung unter neuem Namen
Als sich im Sommer 2015 ein Strukturwandel für die drei Pfarreien Maria am Hauch,
St. Albertus Magnus und St. Walburga abzeichnete, rief die
Pfarreienverbundskonferenz eine Steuerungsgruppeaus Haupt- und
Ehrenamtlichen der drei Pfarreien ins Leben, um den Übergang zu gestalten. Sie
wurde fachlich begleitet durch zwei Mitglieder der AG Gemeindeberatung und
Organisationsentwicklung des Bistums Eichstätt.
Der Strukturwandel nahm konkrete Form an, als im September 2016 auf Wunsch der
Bistumsleitung statt der bisherigen drei Pfarrer nun Pfarrer Scholz die Leitung aller
drei Pfarreien übernahm. Bis zum Frühsommer 2017 brachte die Steuerungsgruppe
neben einer Gemeindeanalyse erste Projekte zur Stärkung der überpfarrlichen
Kooperation auf den Weg: hier sind der gemeinsame Pfarrbrief und der gemeinsame
Jugendgottesdienst zu nennen. Für eine gemeinsame Homepage gibt es erste
Ansätze.
Nach den Pfarrversammlungen in den drei Gemeinden meldeten sich weitere
Ehrenamtliche mit Interesse an den Aufgaben der Steuerungsgruppe; einige der
bisherigen Mitglieder wollten – meist wegen zu großer zeitlicher Belastung – ihre
Mitarbeit beenden. Die Veränderung der Arbeitsgruppe brachte mit sich, dass
zusammen mit den beiden Beratern „Fahrplan“ und Ziele der Zusammenarbeit neu
überdacht wurden.
Die derzeit 21 Mitglieder wollen mithelfen, ein Profil für den Pastoralraum zu
entwickeln, indem sie - immer in Rückbindung an die Menschen in ihrer Pfarrei –
nachspüren, was das Besondere jeder der drei Pfarreien ausmacht, was an
Positivem, an Lebendigkeit und Glauben in den Pastoralraum eingebracht wird und
ihm sein unverwechselbares Gesicht gibt.
Auf die Kommunikation zwischen Gremien, Leitung, Pastoralteam und Gemeinden
soll besonders großer Wert gelegt werden.
Ein „heißes Eisen“ ist in jeder Pfarrei die Frage nach dem Bedarf an kirchlichen
Immobilien, ihrer optimalen Nutzung und Finanzierung. Deshalb wird sie auch hier
zur Sprache kommen. Beantwortet werden kann sie selbstverständlich nur in enger
Zusammenarbeit mit Kirchenverwaltungen und Pfarrgemeinderäten.
Die Mitglieder der Gruppe wollen aufmerksam wahrnehmen, wie die Menschen in
den drei Pfarreien mit der veränderten Situation zurechtkommen, was gut läuft oder
wo es „klemmt“. Zusammen suchen sie bei Bedarf nach Lösungsmöglichkeiten.
Am 13. September hat sich die neue Gruppe auch einen neuen Namen gegeben:
Forum Zukunft. „Forum“ steht für den Ort der Begegnung, wo man
zusammenkommt, einander zuhört, miteinander spricht und auch streitet, Pläne
macht, sie auf ihre Machbarkeit prüft und schließlich umzusetzen versucht. „Zukunft“
steht für den Prozess des Zusammenwachsens in unserem Pastoralraum: in einem
„Ja“ zur veränderten Situation und im Bemühen, sie miteinander zu gestalten.
Ein herzliches Dankeschön gilt all denen, die Zeit, Herzblut und Ideen in die "alte"
Steuerungsgruppe eingebracht haben - und ebenso denen, die sich nun im "Forum
Zukunft" für unseren Pastoralraum engagieren!
A. Herrmann-Schmidt/I. Keil


 

"Gemeinsam nach vorne":   

 

Am Ostersonntag, 16. April, setzt Bischof Gregor Maria Hanke offiziell die Neuordnung der Seelsorge im Bistum Eichstätt in Kraft. In insgesamt 74 sogenannten "Pastoralräumen" werden mehrere Pfarrgemeinden jeweils zu einer Kooperationseinheit zusammenwachsen. Die Pastoralräume lösen die 2002 errichteten 52 Seelsorgeeinheiten ab. Der Neuordnung ging ein mehrjähriger Beratungs- und Gesprächsprozess voraus. Bischof Hanke verbindet mit der Umsetzung den Wunsch, „dass im Zusammenwirken von Haupt- und Ehrenamtlichen die neuen Pastoralräume zu Orten lebendigen Zeugnisses des auferstandenen Herrn Jesus Christus werden, in denen seine Botschaft die Mitte bleibt und das Beispiel, das er uns gegeben hat, einladend weitergetragen wird.“

 

Die Neuordnung ist notwendig geworden, um auf die gesellschaftlichen und kirchlichen Veränderungen zu reagieren. In einem möglichst überschaubaren gemeinsamen Lebensraum der Menschen soll das "Gemeinsam-Kirche-Sein" immer mehr Gestalt annehmen. Die Pastoralräume bestehen aus einer konkreten Anzahl von Pfarrgemeinden und anderen Kirchorten (z.B. Altenheime, Krankenhäuser, soziale Einrichtungen), die in bestimmten verbindlich vereinbarten Bereichen als "Gemeinschaft von Gemeinschaften" zusammenarbeiten. Diese Pastoralräume werden zukünftig unter der Leitung eines Pfarrers in Kooperation mit weiteren haupt- und ehrenamtlichen Diensten stehen.

 

Die Entwicklung der einzelnen Pastoralräume versteht sich als ein Prozess, der sich in unterschiedlichen Weisen und Geschwindigkeiten vollziehen wird. Laut Bischof Hanke geht es bei der Strukturreform nicht um eine "Flurbereinigung" sondern vor allem um eine inhaltliche Neuausrichtung der Pastoral. "Die Zahl der Pastoralräume wird bei uns größer, die einzelnen Pastoralräume werden somit kleiner und überschaubarer, wir wollen damit ganz nah am Menschen bleiben", so Bischof Hanke.

 

Im Monat März waren mehrmals Mitarbeiter/innen der Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit in unserem Pastoralraum Nürnberg-Süd-West unterwegs, um Eindrücke und Erfahrungen zur intensivierten Kooperation einzufangen. Daraus ist ein kurzer Videobeitrag entstanden:

www.bistum-eichstaett.de/start/video-details/news/gemeinsam-nach-vorne-pastoralraeume-im-bistum-eichstaett/

 

Der Pfarrverband Nürnberg-Süd-West ist mit 13410 Katholiken auf 42479 Einwohner in den Pfarrgebieten von Eibach, Röthenbach und Stein der zahlenmäßig größte Pastoralraum des Bistums Eichstätt, vgl: www.bistum-eichstaett.de/fileadmin/aktuelles/portale2017/04-april/neuordnung-liste.pdf

 

 

Von: PDE / Irene Keil


 

Neues aus der Seelsorgeeinheit 


Seit September 2015 trifft sich einmal monatlich die sog. „Steuerungsgruppe“, bestehend aus 13 Haupt- und Ehrenamtlichen der drei Pfarreien St. Albertus Magnus, Maria am Hauch und St. Walburga, um Möglichkeiten einer engeren Kooperation zu erwägen und voranzubringen. Die Gruppe wird begleitet von zwei Mitgliedern der „AG Gemeindeberatung und Organisationsentwicklung“ des Bistums Eichstätt.

Unter ihrer Anleitung wurde beim März-Treffen eine Pfarreien-Analyse durchgeführt, die ans Licht brachte, wo die Stärken einer jeden Gemeinde liegen, wo es aber auch Defizite gibt. Unter dem launigen Motto „Ehe zu dritt“ überlegten die Delegierten am 14. April, was jede Pfarrei als „Mitgift“ in diese „Ehe“ mit einbringen könnte und was andererseits vor Ort bleiben sollte oder sogar muss.  Ein spannender und für alle bereichernder Prozess!

 

 

So erreichen Sie unsere Nachbarpfarreien:

 

 

Kath. Pfarramt St. Walburga
Eibenweg 12
90451 Nürnberg
Tel.:    0911-6427001
Fax:    0911-644586
E-Mail: 

eibach@bistum-eichstaett.de
Homepage:

www.stwalburga.de

 

 

 

Katholisches Pfarramt

St. Albertus Magnus
Albertus-Magnus-Str. 19
90547 Stein
Telefon: 0911/676977 
E-Mail:       

Stein@bistum-eichstaett.de 
Homepage:

www.albertus-magnus-stein.de

 

 

 


Entstehung

Seelsorgeeinheit Nürnberg - Südwest

Am 1. Januar 2003 hat Bischof Dr. Walter Mixa angeordnet, die Pfarreien des Bistums Eichstätt in 52 Seelsorgeeinheiten zusammenzufassen. Mit der Neueinteilung des Bistums verband er die Hoffnung auf einen neuen pastoralen Aufbruch und - in einer Zeit der knapper werdenden Mittel - auf Synergieeffekte durch Zusammenarbeit und Spezialisierung.

 

Ein Jahr später wurde die Seelsorgeeinheit Nürnberg-Südwest mit den drei Pfarreien St. Albertus Magnus (Stein), Maria am Hauch (N-Röthenbach) und St. Walburga (N-Eibach) in der Form eines "Pfarreienverbundes" offiziell errichtet.       

 

Am Mittwoch, 20.6.2007, unterzeichneten die Pfarrgemeinderatsvorstände und Pfarrer der drei Gemeinden die schriftliche Kooperationsvereinbarung (was nicht heißen soll, dass nicht schon vorher eifrig und gerne kooperiert wurde!) 

 

Neben der jährlichen Pfarreienverbundskonferenz gibt es einen regen Austausch auf verschiedenen Ebenen: das Pastoralteam (alle hauptamtlichen Seelsorger/innen), die Priester, die Pfarrsekretärinnen,  sowie verschiedene Ausschüsse der Pfarrgemeinderäte.

 

In folgenden Bereichen der Seelsorge arbeiten die Pfarreien der SSE derzeit zusammen:

 

  • Ferienvertretung, Gottesdienst- und Beerdigungsaushilfe
  • Erwachsenenbildung
  • Firmvorbereitung
  • Angebote für Familien: Kinderkreuzweg auf den Schweinauer Buck, Familiengottesdienst im Grünen, Adventwanderung
  • Präventionsarbeit
 

 

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Pfarrei Maria am Hauch; Herriedener Str. 55; 90449 Nbg.  | maria-am-hauch.nbg@bistum-eichstaett.de