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12./13.05.18 - 50 Jahre Maria am Hauch

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Authentisch - geliebt - in Beziehung

Gottesdienst mit den Tauffamilien des Jahres 2017

Sechs Familien, die im vergangenen Jahr in einer unserer drei Kirchen ein Kind zur Taufe gebracht haben, kamen am Fest der Taufe des Herrn nach Maria am Hauch, um sich mit der Gemeinde an diesen freudigen Anlass zu erinnern.

 

Pfarrer Tobias Scholz hob in seiner Ansprache drei Eigenschaften eines/einer Getauften hervor: die Authentizität, die Gotteskindschaft und das Leben in Beziehung. Auch wenn die Taufe im katholischen Ritus nur mit ein paar Tröpfchen Wasser und nicht durch Untertauchen gespendet werde, so sei der Christ "mit allen Wassern der göttliche Liebe gewaschen" und lebe aus der Liebe zu und dem Glauben an Christus. - Der Gott, der bei der Taufe am Jordan zu Jesus gesagt habe: "Du bist mein geliebter Sohn!" gebe diese Zusage allen Getauften. Sie dürften sich von Gott an die Hand nehmen lassen und darauf vertrauen, dass er ihr Leben zum Guten führen wolle. - Und schließlich sei der Christ niemals Einzelkämpfer, sondern als Teamplayer unterwegs: mit dem Beistand des Gottesgeistes und in der großen Familie Gottes mit ihren unterschiedlichen Talenten und Charismen.

Zum Credo versammelten sich die jungen Familien um den Taufstein und entzündeten nochmals die Taufkerzen ihrer Kinder.

Musikalisch gestaltet wurde die Eucharistiefeier von den "Nervensegen", denen Pfarrer Scholz mit einer Urkunde des Domkapellmeisters zum 20-jährigen Bestehen gratulierte.

     

            

 


Am Sonntag, 18. Juni 2017 jährte sich für Domkapitular i.R. Alois Ehrl zum 45. Mal der Tag seiner Priesterweihe.

                                            

Zu diesem Anlass hat Pfarrer Tobias Scholz für ihn im Rahmen der Sonntagsmesse in Maria am Hauch einige Überraschungen geplant. Von 1983 bis 1998 war DK Ehrl Pfarrer in Maria am Hauch und hat in diesen Jahren die Gemeinde maßgeblich mitgeprägt. Seit September 2016 verbringt er nun seinen Ruhestand im Pastoralraum Nürnberg-Süd-West, zu dem Maria am Hauch inzwischen gehört.

Zu seinem Jubiläum waren viele ehemalige Haucher gekommen, die in seiner Zeit als Pfarrer aktiv in der Gemeinde tätig waren, darunter auch einige frühere Ministranten, wie der jetzige Caritas-Direktor Michael Schwarz. Die Pfarrkirche war gut gefüllt, und so hatte das Jubiläum einen würdigen Rahmen. In seiner Predigt blickte DK Ehrl zum einen auf die Jahre seines Wirkens in Maria am Hauch zurück, die wesentlich geprägt waren von der Integration der Spätaussiedler aus dem Banat, Russland, Oberschlesien etc. Zum anderen ging er auch auf die Herausforderungen in der Gegenwart ein (sinkende Teilnehmerzahl bei den Gottesdiensten, Zusammenwachsen der 3 Pfarreien im Pastoralraum). Der Kirchenchor unter der Leitung von Regionalkantor Willibald Baumeister gestaltete den Festgottesdienst würdig mit, vom Pfarrgemeinderat wurde DK Ehrl ein Präsentkorb überreicht.

An den Gottesdienst schloss sich bei strahlendem Sonnenschein ein vom Festausschuss der Pfarrei organisierter Stehempfang an, bei dem verschiedene musikalische Einlagen für den Jubilar zum Besten gegeben wurden. Die Männerschola und der Kirchenchor sangen Segenslieder, die ganze Gemeinde stimmte – begleitet von Pfr. Scholz an der Steirischen Harmonika – das Böhmerwaldlied an in Erinnerung an DK Ehrls Heimat. DK Ehrl selbst jodelte zum Südtirol-Lied und dirigierte einen Kanon.

Daneben gab es natürlich auch reichlich Gelegenheit zum Gespräch und DK Ehrl durfte viele Hände schütteln und Glückwünsche entgegennehmen.

 

Christine Meier

 

 

 


„Kommt herbei, singt dem Herrn“

Diesem Text eines Kirchenlieds folgend, machten sich um die 200 Katholiken des Pastoralraums Nürnberg-Süd-West mit den katholischen Pfarrgemeinden Stein, Röthenbach und Eibach auf den Weg zum Steiner Wiesengrund. Bei strahlendem Sonnenschein feierten Pfarrer Tobias Scholz, Pfarrvikar Roy Pooppallil, Kaplan Christof Sommer und Diakon Ulrich Wiechers zusammen mit den Gläubigen einen festlichen Familiengottesdienst. Kinder stellten ein von Gemeindereferentin Maria Asbach vorbereitetes kleines Anspiel zur Frage „Was hat es mit dem kirchlichen Feiertag Christi Himmelfahrt auf sich?“ dar. Die Bierbänke für die zahlreichen Gottesdienstteilnehmer wurden von engagierten Firmbewerbern auf- und abgebaut und der evangelische Posaunenchor der Nikodemuskirche bereicherte das großartige Gemeinschaftserlebnis mit stimmungsvoller Musik. Insgesamt war es ein rundum gelungenes Zusammenspiel von Jung und Alt, das mit einem Picknick beim Spielplatz seine Abrundung fand.

 

 

 

 


 

Violett, rosa, weiß:
Was uns die Farben der Advents- und Weihnachtszeit erzählen

 

Am 3. Advent zelebrierte Pfarrer Tobias Scholz in Eibach erstmals im neuen rosa Messgewand, das dem Sonntag Gaudete („Freuet euch!“) und in der Fastenzeit dem Sonntag Laetare vorbehalten ist. In seiner Predigt bezog Pfarrer Scholz die drei Farben der Advents- und Weihnachtszeit sowie die Lesungen des Sonntags auf die momentane Situation im neu geordneten Pastoralen Raum Nürnberg-Süd-West.

Das Violett passe vielleicht zur Traurigkeit angesichts des Abschieds von der so genannten "guten alten Zeit", wo noch jede Pfarrei einen eigenen Pfarrer hatte, und zur Verzagtheit und Unsicherheit gegenüber den derzeitigen Veränderungen. Im Rosa könne man so manchen Lichtblick sehen, der sich mitten im Umbruch zeige: die guten Erfahrungen mit dem Projektchor beim Installationsgottesdienst beispielsweise oder der gelungene Jugendgottesdienst, der viel Zuspruch erfahren hat. Das festliche Weiß der Weihnacht verkünde dieselbe Botschaft wie die erste Lesung aus dem Buch Jesaja: "Die Wüste wird blühen!" Wir dürften eine große Fülle ersehnen und auf neue Aufbrüche gefasst sein: "Dann springt der Lahme wie ein Hirsch!"

Entscheidend sei die Haltung, zu der die 2. Lesung aufrufe: "Haltet geduldig aus!". Das Bild von dem Bauern aus dem Jakobusbrief, der geduldig den Regen und die Ernte abwarten müsse und nichts beschleunigen könne ("Wenn der Bauer die Pflänzchen in die Länge zieht, macht er sie kaputt!"), leuchtete auch den Kindern ein. So sollten wir uns selbst Zeit nehmen und sie auch einander schenken, damit im Pastoralen Raum etwas Neues wachsen kann.

Bei aller notwendigen Reform von Strukturen sei es am wichtigsten, dass die Beziehung des Einzelnen zu Gott wachsen könne. Dazu zitierte Pfr. Scholz den amerikanischen Franziskaner Richard Rohr: "Wenn man lange genug bei Gott rumhängt, beginnt der Typ abzufärben..." - Die "Farbe" Gottes sei die Herrlichkeit und die Pracht, von der die 1. Lesung spreche. Und wenn diese auf den Menschen "abfärbe", dann entstehe im Herzen eine tiefe innere Freude: "Kummer und Seufzen entfliehen"!

 

Irene Keil

 

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Pfarrei Maria am Hauch; Herriedener Str. 55; 90449 Nbg.  | maria-am-hauch.nbg@bistum-eichstaett.de